Verschollen
Ein Intercity-Zug stoppt an einem normalen Arbeitstag auf dem Weg von Bern nach Zürich inmitten eines Tunnels und fährt nicht mehr weiter.
 

Kurze Inhaltsangabe und Anmerkungen zur Gestaltung:

Die Reisenden eines 1. Klasse-Wagens nahe der Lokomotive gehen zuerst von einer Panne aus. Als sie jedoch erkennen, das alle Türen blockiert sind, dass im vorderen und hinteren Wagen keine Passagiere zu sehen sind und sie keine Funkverbindung herstellen können, bricht Panik aus. Sie wollen so schnell wie möglich aus dem Zug fliehen. Angst, Kummer, Zweifel und Misstrauen machen sich auf engstem Raum breit. Auf der Suche nach einem Fluchtmöglichkeiten stossen die Verschollenen Stück für Stück auf eine schreckliche Wahrheit…

«Verschollen» ist ein spannungsgeladener Dialekt-Thriller der ohne grosse Effekte, Verfolgungsjagden, Schiessereien und Explosionen auskommt.  Als Location dient ein einziger Zugwagen. Die Story wird alleine durch die Charaktere vorangetrieben. Im Mittelpunkt stehen neben des mysteriösen Zugstopps inmitten eines Tunnels vor allem die zwischenmenschlichen Konflikte. Angst, Zweifel,  Misstrauen und Hilflosigkeit machen sich sofort auf engstem Raum breit.

Der Zuschauer wird von Anfang an miträtseln und sich Gedanken machen, wem man vertrauen darf und wessen Aussagen und Handlungen weit von der Wahrheit entfernt sind. Vielleicht wird der Zuschauer seine Meinung schneller ändern, als ihm lieb ist. Dazu dienen die interessanten Charaktere – die Reisenden des Zuges. Jeder Charakter hat seine eigenen Probleme, mit denen während dem Verlauf der Geschichte konfrontiert wird. Und schliesslich hat jeder eigene Antworten auf die Frage, warum sie in diesem Tunnel feststecken.

«Verschollen» baut auf Stück für Stück Spannung auf, kehrt die Geschichte immer wieder um und verblüfft mit Twists. Als  die Geschichte schlussendlich den Höhepunkt erreicht, werden alle Theorien über den Haufen geworfen; die Karten sozusagen neu gemischt. Erst im letzten Drittel des Filmes erhalten wir als Zuschauer Gewissheit. Erst dann entfaltet sich die Logik und das Verständnis. Was am Schluss übrig bleibt, ist weit mehr als nur das bekannte «Aha!»-Gefühl.

Diese Mischung aus Suspense und Mystery ist in der Schweizer Filmkultur vollkommen neu.
Das Projekt befindet sich in der Drehbuch-Entwicklung.
 
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